Busse nach Amalfi

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Busse nach Amalfi und an der Amalfiküste

Die öffentlichen Busse sind eine der günstigsten Möglichkeiten, Amalfi, Positano, Ravello, Maiori, Minori, Salerno und Sorrent zu erreichen. Die wichtigsten Überlandverbindungen an der Amalfiküste werden von SITA Sud betrieben. Besonders für Urlauber ohne Mietwagen ist das Busnetz wichtig.

Busfahren an der Amalfiküste hat allerdings zwei sehr unterschiedliche Seiten. Einerseits sind die Fahrpreise erstaunlich niedrig und die Fahrt auf der berühmten Küstenstraße gehört landschaftlich zu den schönsten Busfahrten Italiens. Andererseits können die Busse im Sommer extrem voll sein. An Zwischenhaltestellen kommt es vor, dass bereits volle Busse gar nicht mehr anhalten.


Tagestouren Amalfiküste: Nicht jeder Tourist hat ein Auto, nicht jeder will auf der Küstenstraße an der Amalfiküste Auto fahren. Öffentliche Busse sind auch nicht Jedermanns Sache. Es gibt dutzende verschiede  Touren mit Bus oder Schiff. Eine sehr gute Übersicht über solche Tagesausflüge gibt es auf der deutschen Webseite Getyourguide: Link mehr Infos und Buchung

>Ich bin selbst mehrfach mit den Bussen an der Amalfiküste gefahren. In diesem Artikel findest du deshalb neben Informationen zu Linien, Fahrzeiten und Tickets auch praktische Erfahrungen zu überfüllten Bussen, Haltestellen, Gepäck und möglichen Alternativen.

Busse an der Amalfiküste auf einen Blick:

Betreiber: vor allem SITA Sud
Zentraler Knotenpunkt: Amalfi
Wichtige Strecken: Sorrent–Positano–Amalfi, Salerno–Maiori–Amalfi und Amalfi–Ravello
Fahrpreise: meist nur wenige Euro
Fahrplan: auf Hauptstrecken tagsüber zahlreiche Verbindungen, aber kein einheitlicher Takt
Tickets: vor der Fahrt kaufen – nicht beim Fahrer
Wichtig im Sommer: Busse können so voll sein, dass keine weiteren Fahrgäste mitgenommen werden.

Amalfi ist der wichtigste Busknoten an der Küste

Wer das Bussystem der Amalfiküste verstehen möchte, sollte zunächst wissen, dass Amalfi der zentrale Umsteigepunkt ist. Hier treffen mehrere der wichtigsten SITA-Linien zusammen.

Die Busse aus Richtung Sorrent und Positano enden in Amalfi. Auch die Hauptverbindung aus Richtung Salerno, Vietri sul Mare, Cetara, Maiori und Minori führt nach Amalfi. Hinzu kommen Linien nach Ravello, Scala, Agerola und in weitere Orte der Umgebung.

Wer beispielsweise mit dem Bus von Sorrent nach Salerno fahren möchte, fährt normalerweise nicht mit einem einzigen Bus durch. Die typische Verbindung lautet:

Sorrent → Positano → Amalfi → Umsteigen → Maiori → Cetara → Salerno

Das Gleiche gilt in der Gegenrichtung. Dadurch herrscht am Busbahnhof von Amalfi besonders im Sommer viel Betrieb.

Der aktuelle SITA-Sommerfahrplan 2026 umfasst unter anderem die Strecken Amalfi–Positano–Sorrent, Amalfi–Maiori–Salerno, Scala–Ravello–Amalfi und Amalfi–Agerola. Die Fahrpläne wurden zum 8. Juni 2026 für die Sommersaison angepasst.

Hotels in Amalfi und Umgebung

Wer ohne Mietwagen reist, profitiert besonders von einer Unterkunft nahe einer SITA-Haltestelle oder dem Busbahnhof in Amalfi. Von hier erreicht man Positano, Ravello, Maiori, Salerno und weitere Orte mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

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Wo ist der Busbahnhof in Amalfi?

Der zentrale Busbahnhof liegt direkt am Meer westlich des historischen Zentrums von Amalfi. Vom Bereich um den berühmten Dom läuft man ungefähr 5 bis 8 Minuten.

Die Lage ist für Besucher sehr praktisch. Wer mit dem Bus ankommt, erreicht das Zentrum zu Fuß in wenigen Minuten. Gleichzeitig befinden sich auch die Anleger der Fähren in unmittelbarer Nähe.

Das ist besonders interessant, weil man an der Amalfiküste Bus und Fähre gut miteinander kombinieren kann. Ist ein Bus völlig überfüllt oder steckt der Straßenverkehr fest, kann auf bestimmten Strecken im Sommer die Fähre eine gute Alternative sein.

Mehr über den Ort findest du in unserem Reiseführer über Amalfi. Informationen zu den Schiffsverbindungen gibt es im Artikel über die Fähren an der Amalfiküste.

Die wichtigsten Busverbindungen ab Amalfi

Für Urlauber sind vor allem drei Strecken wichtig. Sie verbinden Amalfi mit Sorrent und Positano im Westen, Salerno und den Orten an der östlichen Küste sowie Ravello oberhalb von Amalfi.

Strecke Fahrzeit etwa Preis etwa
Amalfi – Ravello 25–30 Minuten ca. 1,40 €
Amalfi – Positano ca. 40–50 Minuten ca. 2,40 €
Amalfi – Salerno ca. 1 Std. 15 Min. ca. 3 €
Amalfi – Sorrent ca. 1 Std. 40–45 Min. ca. 3 €

Die angegebenen Fahrzeiten sind nur Richtwerte. Besonders im Sommer kann dichter Verkehr auf der Küstenstraße die Fahrt erheblich verlängern.

Bus von Amalfi nach Positano und Sorrent

Die Verbindung Amalfi–Positano–Sorrent gehört zu den wichtigsten Busstrecken für Touristen. Die SITA-Linie führt von Amalfi über die westliche Amalfiküste und Positano bis nach Sorrent.

Im Sommerfahrplan gibt es tagsüber zahlreiche Abfahrten. Ein exakter 30- oder 60-Minuten-Takt besteht allerdings nicht. Je nach Tageszeit und Wochentag liegen die Abstände unterschiedlich. Im aktuellen Fahrplan beginnen einzelne Fahrten ab Amalfi bereits am frühen Morgen; Verbindungen gibt es auf dieser Hauptstrecke bis in den späten Abend. :contentReference[oaicite:1]{index=1}

Die gesamte Fahrt von Amalfi nach Sorrent dauert bei normalen Verkehrsbedingungen ungefähr 1 Stunde 40 bis 1 Stunde 45 Minuten. Bis Positano sollte man ungefähr 40 bis 50 Minuten einplanen.

In Sorrent liegt die wichtige SITA-Haltestelle direkt beim Bahnhof. Das ist praktisch, wenn man anschließend mit der Circumvesuviana beziehungsweise anderen Bahnverbindungen weiterfahren möchte.

Mehrere Bushaltestellen in Positano

Positano besitzt keinen zentralen Busbahnhof wie Amalfi. Die SITA-Busse halten mehrmals entlang der Hauptstraße. Für Besucher ist deshalb wichtig, vorher zu wissen, welche Haltestelle für die Unterkunft oder das gewünschte Ziel am günstigsten liegt.

Der Ort ist sehr steil. Eine scheinbar geringe Entfernung auf der Karte kann viele Treppen und einen erheblichen Höhenunterschied bedeuten. Wer in Positano aussteigen möchte, sollte deshalb die Lage seiner Unterkunft beziehungsweise des Zentrums vorher auf dem Smartphone prüfen.

Weitere Informationen über den Ort findest du in unserem Reiseführer über Positano.

Bus von Salerno nach Amalfi

Eine zweite wichtige Hauptstrecke führt von Salerno über Vietri sul Mare, Cetara, Maiori und Minori nach Amalfi. SITA führt diese Verbindung 2026 als Linie 5120.

In Salerno fahren die Busse in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs Salerno ab. Dadurch ist die Verbindung besonders praktisch für Urlauber, die aus Neapel mit dem Zug kommen.

Die Kombination ist einfach:

Neapel → Zug nach Salerno → SITA-Bus nach Amalfi

Die Busfahrt von Salerno nach Amalfi dauert bei normalen Verkehrsbedingungen ungefähr 1 Stunde 15 Minuten. Unterwegs fährt der Bus durch mehrere sehenswerte Küstenorte. Im Sommer sollte man wegen möglicher Staus zusätzliche Zeit einplanen.

Wer beispielsweise nach Maiori oder Minori möchte, muss nicht erst bis Amalfi fahren. Beide Orte liegen direkt an dieser Busstrecke.

Bus von Amalfi nach Ravello

Ravello liegt nicht direkt am Meer, sondern oberhalb der Küste. Die Busverbindung von Amalfi ist deshalb für Touristen besonders wichtig. Siehe: Busse Ravello

Die Fahrt dauert ungefähr 25 bis 30 Minuten. Mit einem Fahrpreis von etwa 1,40 Euro gehört sie zu den günstigsten Ausflügen mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Die Verbindung wird häufig bedient. Der aktuelle Sommerfahrplan 2026 enthält über den Tag verteilt zahlreiche Abfahrten; einzelne Verbindungen ab Amalfi beginnen bereits morgens und reichen bis spät in den Abend.

Ravello lässt sich deshalb gut als Halbtages- oder Tagesausflug von Amalfi besuchen. Mehr Informationen findest du in unserem Reiseführer über Ravello.

Wie oft fahren die Busse an der Amalfiküste?

Eine einfache Aussage wie „alle 30 Minuten“ wäre irreführend. Auf den wichtigsten Strecken gibt es im Sommer tagsüber zwar viele Busse, aber keinen durchgehenden festen Takt.

Als grobe Orientierung kann man auf den Hauptstrecken häufig mit Abständen von ungefähr 30 bis 60 Minuten rechnen. Zu bestimmten Tageszeiten fahren Busse dichter hintereinander, zu anderen Zeiten entstehen größere Lücken.

Auch Wochentag und Jahreszeit spielen eine Rolle. Sonntags fahren nach meiner Erfahrung weniger Busse. Gleichzeitig sind weiterhin sehr viele Urlauber unterwegs. Dadurch können die Fahrzeuge am Sonntag besonders voll sein.

Die aktuellen Fahrpläne lassen sich über SITA beziehungsweise über UnicoCampania, Google Maps und Moovit abrufen. SITA nennt diese drei Apps selbst als Möglichkeiten, die aktuellen Verbindungen zu prüfen. :contentReference[oaicite:4]{index=4}

Wichtig: Ein Fahrplan mit einem Bus beispielsweise alle 30 oder 40 Minuten bedeutet im Hochsommer nicht automatisch, dass man nach dieser Zeit tatsächlich mitfahren kann. Ist der Bus bereits voll, kann er an einer Zwischenhaltestelle vorbeifahren. Im ungünstigen Fall betrifft das mehrere Busse hintereinander.

Das größte Problem: überfüllte Busse im Sommer

Wer im Juli oder August mit dem Bus an der Amalfiküste unterwegs ist, sollte die Überfüllung der Fahrzeuge ernst nehmen. Die Busse sind teilweise nicht nur gut besetzt, sondern vollständig voll.

Nach meiner Erfahrung kann die Situation so extrem werden, dass ein Bus an einer Zwischenhaltestelle gar nicht mehr anhält. Für wartende Fahrgäste bedeutet das: auf den nächsten Bus warten.

Das Problem kann sich wiederholen. Im ungünstigen Fall sind auch die nächsten ein oder zwei Busse bereits voll. Dadurch kann aus einer geplanten Wartezeit von 30 Minuten schnell eine Wartezeit von einer Stunde oder sogar mehreren Stunden werden.

Auch aktuelle Fahrplaninformationen zur Strecke Amalfi–Positano–Sorrent warnen ausdrücklich davor, dass Fahrzeiten an Zwischenhaltestellen wegen Verkehr und Überfüllung unzuverlässig sein können. Für Anschlüsse an Züge oder Flüge sollte man deshalb nicht knapp planen.

Zwischenhaltestellen sind besonders problematisch

Wer am Startpunkt einer Linie in Amalfi, Sorrent oder Salerno einsteigt, hat einen wichtigen Vorteil: Der Bus beginnt dort seine Fahrt. Man kann sich rechtzeitig anstellen und hat bessere Chancen, überhaupt mitzukommen.

Schwieriger ist die Situation an Zwischenhaltestellen. Das betrifft beispielsweise Positano, Praiano und kleinere Orte entlang der SS163.

Ist das Fahrzeug bereits voll, nützt auch das übliche Handzeichen an der Haltestelle nichts mehr. Der Fahrer kann vorbeifahren, ohne weitere Fahrgäste aufzunehmen.

Mein wichtigster Tipp für den Sommer: Plane einen SITA-Bus nicht als knappen Anschluss zu einem Flug, Fernzug oder einer wichtigen Fähre ein. Besonders an Zwischenhaltestellen kann es passieren, dass mehrere volle Busse vorbeifahren. Wenn du zu einer bestimmten Uhrzeit unbedingt am Ziel sein musst, solltest du sehr großzügig planen oder eine Alternative wählen.

Die Busfahrt selbst ist ein Erlebnis

Trotz dieser Nachteile würde ich von einer Busfahrt an der Amalfiküste nicht grundsätzlich abraten. Ganz im Gegenteil: Wer einen Sitzplatz bekommt und keinen Zeitdruck hat, erlebt eine landschaftlich außergewöhnliche Fahrt.

Die berühmte SS163 Amalfitana führt unmittelbar entlang der steilen Küste. Immer wieder öffnen sich Ausblicke auf das Mittelmeer, kleine Buchten und Orte, die scheinbar an den Berghängen kleben.

Besonders eindrucksvoll ist die Strecke zwischen Amalfi, Praiano und Positano. Die Fahrt ist damit nicht nur eine Möglichkeit, von einem Ort zum nächsten zu gelangen, sondern bereits ein Teil des Ausflugs.

Allerdings ist die Straße extrem kurvenreich. Wer zu Reisekrankheit neigt, sollte das berücksichtigen. Auch die Begegnung zweier großer Busse auf den teilweise sehr engen Straßen kann für Besucher beim ersten Mal beeindruckend sein.


Tagestouren Amalfiküste: Nicht jeder Tourist hat ein Auto, nicht jeder will auf der Küstenstraße an der Amalfiküste Auto fahren. Öffentliche Busse sind auch nicht Jedermanns Sache. Es gibt dutzende verschiede  Touren mit Bus oder Schiff. Eine sehr gute Übersicht über solche Tagesausflüge gibt es auf der deutschen Webseite Getyourguide: Link mehr Infos und Buchung


Bus oder Fähre an der Amalfiküste?

Im Sommer gibt es eine wichtige Alternative: Fähren und Ausflugsschiffe verbinden mehrere Orte entlang der Küste.

Die Fähre ist normalerweise deutlich teurer als der extrem günstige SITA-Bus. Dafür hat sie einige Vorteile: Sie steckt nicht im Straßenstau, bietet meist mehr Platz und die Küste sieht vom Meer aus noch einmal völlig anders aus.

Besonders interessant wird die Fähre, wenn an einer Bushaltestelle bereits mehrere volle Fahrzeuge vorbeigefahren sind. Dann kann es sinnvoller sein, zum Hafen zu gehen und zu prüfen, ob eine passende Schiffsverbindung verfügbar ist.

Bus Fähre
Sehr günstig Deutlich teurer
Ganzjährig wichtiger Viele Verbindungen saisonabhängig
Kann im Stau stehen Kein Straßenstau
Im Sommer teilweise extrem voll Oft angenehmer und geräumiger
Schöne Aussicht von der Küstenstraße Sehr schöne Aussicht auf die Küste vom Meer

Mehr zu Fahrzeiten, Strecken und Preisen findest du in unserem ausführlichen Artikel über die Fähren an der Amalfiküste.

Fähren an der Amalfiküste online vergleichen

Gerade im Sommer kann die Fähre eine gute Alternative zu überfüllten Bussen und Staus auf der Küstenstraße sein.

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In Teil 2: Tickets und Preise, UnicoCampania-App, Tagestickets, Ticketkauf in Tabacchi, Einsteigen und Entwerten, Haltestellen, Navigation mit Google Maps, Gepäck, Kinderwagen, Rollstuhl, Hunde und Fahrräder.

Tickets für die Busse an der Amalfiküste

Die SITA-Busse gehören zu den günstigsten Verkehrsmitteln an der Amalfiküste. Selbst längere Fahrten kosten nur wenige Euro. Für Urlauber gibt es Einzelfahrkarten sowie verschiedene Zeit- und Tagestickets.

Wichtig ist vor allem eine Regel: Das Ticket sollte vor dem Einsteigen gekauft werden. Anders als bei manchen anderen Busunternehmen sollte man sich bei den SITA-Bussen an der Amalfiküste nicht darauf verlassen, einen Fahrschein beim Fahrer kaufen zu können.

Wichtig vor dem Einsteigen: Besorge dir dein Ticket bereits vor der Fahrt. In Amalfi ist das am Busbahnhof einfach. An kleineren Haltestellen sollte man vorher einen Tabacchi oder eine andere Verkaufsstelle suchen. Alternativ gibt es digitale Tickets über die UnicoCampania-App.

Was kosten die Busse an der Amalfiküste?

Die Preise sind für eine so bekannte Urlaubsregion erstaunlich niedrig. Je nach Strecke und gültigem Tarif kostet eine einfache Fahrt häufig nur etwa 1,50 bis 3 Euro.

Als ungefähre Orientierung für typische Fahrten ab Amalfi kann man mit folgenden Preisen rechnen:

Strecke Preis etwa Fahrzeit etwa
Amalfi – Ravello ca. 1,40 € 25–30 Minuten
Amalfi – Positano ca. 2,40 € 40–50 Minuten
Amalfi – Salerno ca. 3 € 1 Std. 15 Min.
Amalfi – Sorrent ca. 3 € 1 Std. 40–45 Min.

Die Tarife können angepasst werden. Die Preise in der Tabelle sind deshalb als Orientierung zu verstehen. Vor allem bei speziellen Tageskarten sollte man vor dem Kauf darauf achten, für welche Tarifzonen und Strecken sie gelten.

Wo kann man Bustickets kaufen?

In Amalfi ist der Ticketkauf unkompliziert. Am zentralen Busbahnhof gibt es eine Verkaufsstelle, an der man die benötigten Fahrkarten vor der Abfahrt kaufen kann.

Daneben gibt es Tickets an zahlreichen autorisierten Verkaufsstellen. Typisch für Italien sind insbesondere Tabacchi, also Tabakläden mit dem bekannten „T“-Schild. Auch verschiedene Kioske und andere Verkaufsstellen bieten Fahrkarten an.

Problematischer kann es werden, wenn man an einer kleinen Haltestelle irgendwo entlang der Küste zusteigen möchte. Dort gibt es nicht automatisch einen Fahrkartenautomaten oder Ticketschalter.

Wer beispielsweise von einer kleinen Zwischenhaltestelle nach Amalfi fahren möchte, sollte deshalb bereits vorher einen Fahrschein kaufen oder die digitale Ticketmöglichkeit nutzen.

Digitale Tickets mit der UnicoCampania-App

Eine Alternative zum Papierticket ist die UnicoCampania-App. Darüber können verschiedene Fahrkarten für den öffentlichen Nahverkehr in Kampanien digital gekauft werden.

Das kann gerade an einer kleinen Haltestelle praktisch sein, wenn in der Nähe kein Tabacchi oder Kiosk vorhanden ist.

Man sollte die App allerdings nicht erst installieren, wenn der Bus bereits vor einem steht. Registrierung, Auswahl des richtigen Tarifs und Aktivierung des Tickets können etwas Zeit benötigen.

Da es in den SITA-Bussen kein WLAN gibt, sollte man außerdem nicht darauf setzen, erst nach dem Einsteigen eine Internetverbindung herzustellen. Wer ein digitales Ticket verwenden möchte, sollte alles rechtzeitig vorbereiten.

Kann man das Ticket beim Busfahrer kaufen?

Darauf sollte man sich nicht verlassen. Bei den SITA-Bussen an der Amalfiküste ist es am sichersten, grundsätzlich davon auszugehen, dass man seinen Fahrschein bereits vor dem Einsteigen benötigt.

Das gilt auch an kleinen Haltestellen. Wer dort ohne Ticket wartet, sollte entweder vorher eine Verkaufsstelle suchen oder ein digitales Ticket verwenden.

Gerade für Urlauber ist diese Information wichtig. Eine Bushaltestelle bedeutet an der Amalfiküste nicht automatisch, dass dort auch Tickets verkauft werden.

Tagestickets – lohnt sich eine Tageskarte?

Neben Einzelfahrscheinen gibt es auch Tagesangebote für größere Tarifbereiche. Je nach gewähltem Geltungsbereich liegen solche Tickets ungefähr im Bereich von 10 Euro oder etwas darüber. Umfangreichere Varianten für zusätzliche Strecken können entsprechend mehr kosten.

Für einen normalen Ausflug lohnt sich eine Tageskarte allerdings nicht automatisch. Dafür sind die Einzelfahrkarten an der Amalfiküste zu günstig.

Wer beispielsweise lediglich von Amalfi nach Ravello und zurück fährt, zahlt mit zwei Einzelfahrscheinen nur wenige Euro. Auch Amalfi–Positano und zurück bleibt deutlich unter dem Preis vieler Tagesangebote.

Interessanter wird eine Tageskarte, wenn man an einem einzigen Tag mehrere Orte miteinander kombiniert und entsprechend viele Busfahrten benötigt.

Einzelticket oder Tageskarte?

Für ein oder zwei Ziele sind Einzelfahrkarten meistens günstiger. Eine Tageskarte kann sich lohnen, wenn du an einem Tag mehrere längere Busfahrten planst. Prüfe beim Kauf unbedingt den Geltungsbereich, da nicht jedes Tagesticket automatisch alle denkbaren Strecken in Kampanien einschließt.

Ticket im Bus entwerten

Wer ein klassisches Papierticket verwendet, steigt vorne in den Bus ein. Dort befindet sich auch der Entwerter für die Fahrkarte.

Das Ticket sollte unmittelbar nach dem Einsteigen entwertet werden. Ein nur gekauftes, aber nicht ordnungsgemäß entwertetes Papierticket kann bei einer Kontrolle problematisch sein.

Wer ein digitales Ticket verwendet, hält sich an die Aktivierungsregeln der App und zeigt den digitalen Fahrschein bei Bedarf entsprechend vor.

So funktioniert das Einsteigen in den SITA-Bus

Wer zum ersten Mal an der Amalfiküste Bus fährt, sollte einige einfache Regeln kennen. Besonders an kleineren Haltestellen funktioniert das System nicht immer so, wie deutsche Urlauber es gewohnt sind.

Busfahren an der Amalfiküste – Schritt für Schritt:

  1. Ticket bereits vor der Fahrt kaufen oder digitales Ticket vorbereiten.
  2. An der richtigen SITA-Haltestelle warten.
  3. Dem gewünschten Bus deutlich mit der Hand ein Zeichen geben.
  4. Vorne beim Fahrer einsteigen.
  5. Papierticket am Entwerter entwerten beziehungsweise digitales Ticket bereithalten.
  6. Während der Fahrt die eigene Position auf dem Smartphone verfolgen.
  7. Vor dem gewünschten Stopp die Haltewunschtaste drücken.
  8. Normalerweise durch die hintere Tür aussteigen.

Wie erkennt man eine SITA-Haltestelle?

Die Bushaltestellen sind normalerweise durch ein SITA-Schild gekennzeichnet. An großen Ausgangspunkten wie Amalfi, Sorrent oder Salerno ist die Situation relativ übersichtlich.

An kleineren Haltestellen entlang der Küstenstraße kann das Schild dagegen unscheinbarer sein. Es lohnt sich deshalb, die genaue Position vorher auf einer Karte zu kontrollieren.

Kommt der gewünschte Bus, sollte man deutlich mit der Hand winken. Nur neben dem Haltestellenschild zu stehen reicht nicht unbedingt aus.

Allerdings gibt es eine wichtige Ausnahme: Ist der Bus bereits vollständig gefüllt, kann der Fahrer trotz Handzeichen weiterfahren, weil keine weiteren Fahrgäste aufgenommen werden können.

Wie weiß ich, wo ich aussteigen muss?

Für ausländische Urlauber ist das einer der weniger komfortablen Punkte des Bussystems. Auf eine automatische Ansage jeder Haltestelle oder eine zuverlässige elektronische Anzeige sollte man sich nicht verlassen.

Am einfachsten funktioniert die Orientierung mit dem Smartphone. Ich empfehle, während der Fahrt Google Maps geöffnet zu lassen und die eigene Position auf der Karte zu verfolgen.

Nähert sich der Bus dem gewünschten Ziel, drückt man rechtzeitig eine der Haltewunschtasten im Fahrzeug.

Wer unsicher ist, kann außerdem beim Einsteigen den Fahrer oder andere Fahrgäste nach der richtigen Haltestelle fragen.

Das ist besonders in Positano sinnvoll, weil dort mehrere SITA-Haltestellen existieren und der Ort große Höhenunterschiede aufweist.

Praxistipp: Speichere die Position deiner Zielhaltestelle vor der Fahrt auf dem Smartphone. Im Bus gibt es kein WLAN und die Haltestellen werden nicht zuverlässig angesagt. Kurz vor dem Ziel den Haltewunschknopf drücken.

Gepäck und Koffer im SITA-Bus

Viele Urlauber benutzen die SITA-Busse nicht nur für Tagesausflüge, sondern auch für die An- und Abreise zur Unterkunft. Entsprechend häufig sieht man Fahrgäste mit Reisegepäck.

Größere Überlandbusse verfügen über einen Gepäckraum unter dem Fahrgastraum. Große Koffer können dort verstaut werden und müssen nicht mit in den ohnehin häufig vollen Fahrgastraum genommen werden.

Für größere Gepäckstücke können zusätzliche Beförderungsbedingungen beziehungsweise Gebühren gelten. Wer mit einem großen Koffer unterwegs ist, sollte deshalb vor dem Einsteigen kurz fragen, wo das Gepäck verstaut werden soll und ob dafür ein zusätzliches Ticket benötigt wird.

Das Verstauen im Gepäckraum ist grundsätzlich angenehmer als ein großer Koffer zwischen dicht stehenden Fahrgästen. Trotzdem sollte man insbesondere bei einer Reise mit mehreren Gepäckstücken genügend Zeit für das Ein- und Ausladen einplanen.

Kinderwagen im Bus

Ein Kinderwagen muss für die Fahrt zusammengeklappt werden. Bei den Überlandbussen kann der zusammengeklappte Wagen im Gepäckbereich verstaut werden.

Das Kind bleibt während der Fahrt also nicht einfach in einem geöffneten Kinderwagen stehen. Für Eltern kann das insbesondere bei einem überfüllten Bus sehr anstrengend werden.

Wer gleichzeitig ein kleines Kind, Taschen und weiteres Reisegepäck dabei hat, sollte die hohe Auslastung im Sommer berücksichtigen. In einem fast leeren Bus ist die Situation natürlich wesentlich einfacher als in einem Fahrzeug, in dem bereits zahlreiche Fahrgäste stehen.

Für bestimmte Strecken zwischen den Küstenorten kann eine Fähre an der Amalfiküste mit Kind und Kinderwagen deshalb die angenehmere Alternative sein.

Rollstuhl und Barrierefreiheit

Für Rollstuhlfahrer ist das SITA-Bussystem an der Amalfiküste nach meiner Erfahrung nur sehr eingeschränkt geeignet. Man sollte insbesondere nicht davon ausgehen, spontan an einer beliebigen Haltestelle auf den nächsten vollständig barrierefreien Bus warten und problemlos einsteigen zu können.

Neben der Fahrzeugausstattung sind auch die Bedingungen vor Ort schwierig. Viele Haltestellen liegen an engen Straßen, und im Sommer sind die Busse teilweise extrem voll.

Auch für ältere Menschen und Reisende, die schlecht längere Zeit stehen können, kann die Fahrt anstrengend sein. Ein Sitzplatz ist insbesondere beim Einstieg an einer Zwischenhaltestelle keineswegs garantiert.

Wer zwingend auf einen barrierefreien Transport angewiesen ist, sollte deshalb die konkrete Verbindung und eine geeignete Alternative bereits vor dem Ausflug organisieren.

Hunde im Bus

Für Haustiere gelten bei SITA besondere Beförderungsregeln. Kleine Haustiere lassen sich unter bestimmten Bedingungen mitnehmen; für Hunde sind insbesondere die Vorgaben zu Leine, Maulkorb beziehungsweise geeigneter Transportmöglichkeit zu beachten.

Je nach Tier und Beförderungsart kann außerdem ein eigener Fahrschein erforderlich sein. Wer mit einem größeren Hund unterwegs ist, sollte die aktuellen SITA-Bedingungen unbedingt vor der Fahrt prüfen.

Hinzu kommt das praktische Problem der Überfüllung: Selbst wenn die Tiermitnahme grundsätzlich zulässig ist, kann ein bereits sehr voller Bus für die Fahrt mit Hund ungeeignet sein beziehungsweise die Mitnahme eingeschränkt werden.

Mit Hund kann die Fähre einfacher sein

Auf vielen saisonalen Fährverbindungen entlang der Küste können ebenfalls Haustiere mitgenommen werden. Die konkreten Regeln unterscheiden sich nach Reederei.

Bei Travelmar beispielsweise gelten für Hunde Vorgaben zu Leine und Maulkorb; für Tiere ist je nach Verbindung beziehungsweise Tarif eine entsprechende Fahrkarte erforderlich. Kleine Tiere werden in geeigneten Transportbehältern befördert.

Gerade bei einem größeren Hund kann es deshalb sinnvoll sein, vor der Reise die Fährverbindungen zwischen Salerno, Amalfi, Maiori, Minori und Positano zu prüfen.

Kann man ein Fahrrad im SITA-Bus mitnehmen?

Mit einem normalen Fahrrad sollte man nicht davon ausgehen, es einfach in den Fahrgastraum eines SITA-Busses mitnehmen zu können. Bei geeigneten Überlandbussen kann eine Beförderung unter bestimmten Voraussetzungen im Gepäckraum möglich sein, sofern dort ausreichend Platz vorhanden ist.

Für Klappräder gelten gesonderte Bedingungen. Wer mit einem normalen Fahrrad reist, sollte die Mitnahme deshalb vor der Fahrt klären.

Gerade an der Amalfiküste ist die Fähre häufig die interessantere Alternative für Radfahrer. Verschiedene Reedereien erlauben Fahrräder gegen Aufpreis, allerdings nicht zwangsläufig auf jedem Schiff und jeder Verbindung.

Vor dem Kauf sollte man deshalb prüfen, ob auf der gewünschten Fähre Fahrräder akzeptiert werden.

WLAN und Klimaanlage

Mit kostenlosem WLAN sollte man in den normalen SITA-Bussen nicht rechnen. Das ist besonders wichtig, wenn man das Smartphone zur Navigation oder für digitale Fahrkarten benötigt.

Wer keine mobilen Daten verwenden möchte, sollte wichtige Karten und Informationen bereits vor der Abfahrt herunterladen.

Auch bei der Klimaanlage sollte man keine zu hohen Erwartungen haben. Die Fahrzeuge sind teilweise klimatisiert, nach meiner Erfahrung reicht die Kühlung in den extrem vollen Sommerbussen aber nicht immer aus.

Bei Temperaturen von deutlich über 30 Grad und einem voll besetzten Fahrzeug kann die Fahrt entsprechend warm und anstrengend werden. Eine Flasche Wasser im Tagesgepäck ist im Sommer sinnvoll.

Sonntags können die Busse besonders voll sein

Sonntags verkehren auf verschiedenen Strecken weniger Busse als an normalen Werktagen. Gleichzeitig sind an der Amalfiküste weiterhin sehr viele Urlauber und Tagesgäste unterwegs.

Dadurch kann sich das ohnehin bestehende Problem der Überfüllung noch verschärfen. Wer an einer Zwischenhaltestelle wartet, muss damit rechnen, dass ein bereits voller Bus keine weiteren Fahrgäste aufnimmt.

Besonders am Sonntag würde ich deshalb nicht bis zur letzten theoretisch passenden Verbindung warten. Wer eine Fähre, einen Zug oder einen anderen wichtigen Anschluss erreichen muss, sollte wesentlich früher losfahren.

Busfahren früh morgens und am Abend

Die SITA-Busse fahren auf den wichtigsten Strecken bereits früh am Morgen und bis in den späten Abend. Einen einheitlichen Beginn oder Betriebsschluss gibt es jedoch nicht.

Die erste und letzte Verbindung unterscheidet sich nach Linie, Wochentag und Saison. Wer früh morgens abreisen oder abends spät zurückfahren möchte, sollte deshalb immer den konkreten Tagesfahrplan prüfen.

Außerhalb der stärksten Ausflugszeiten kann Busfahren zudem angenehmer sein. Besonders im Sommer sind die Fahrzeuge während der typischen Tagesausflugszeiten häufig am stärksten ausgelastet.

Meine wichtigsten Tipps für die SITA-Busse:

  • Ticket immer vor der Fahrt besorgen.
  • An kleinen Haltestellen dem Bus deutlich winken.
  • Vorne einsteigen und das Papierticket entwerten.
  • Google Maps während der Fahrt zur Orientierung nutzen.
  • Rechtzeitig den Haltewunschknopf drücken.
  • Im Sommer viel zusätzliche Zeit einplanen.
  • Bei wichtigen Anschlüssen nicht auf den letztmöglichen Bus setzen.
  • Wenn mehrere Busse voll vorbeifahren, eine Fähre als Alternative prüfen.

Unterkunft an der Amalfiküste suchen

Hotels in Amalfi und Umgebung

Wer ohne Mietwagen reist, profitiert besonders von einer Unterkunft nahe einer SITA-Haltestelle oder dem Busbahnhof in Amalfi. Von hier erreicht man Positano, Ravello, Maiori, Salerno und weitere Orte mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

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Direkte Busse von Amalfi nach Neapel

Zwischen Amalfi und Neapel gibt es auch direkte SITA-Verbindungen. Sie sind allerdings wesentlich seltener als die Hauptlinien nach Sorrent oder Salerno und spielen für normale Tagesausflüge eine geringere Rolle.

Interessant sind 2026 vor allem zwei SITA-Linien:

Linie Route Geeignet für
5020 Amalfi – Atrani – Minori – Maiori – Cetara – Vietri sul Mare – Cava de‘ Tirreni – Nocera – Neapel Direkte Fahrt zwischen Amalfi und Neapel über die östliche Küste
5080 Amalfi – Conca dei Marini – Furore – Agerola – Pimonte – Gragnano – Castellammare – Neapel Alternative Route über das Hinterland

SITA führt beide Verbindungen im aktuellen Fahrplan. Die Linie 5020 verbindet Amalfi über Maiori, Cetara und Nocera mit Neapel, während die Linie 5080 über Furore, Agerola, Gragnano und Castellammare fährt.

Die Zahl der direkten Fahrten ist allerdings begrenzt. Wer zu einer bestimmten Uhrzeit reisen möchte, sollte deshalb nicht automatisch davon ausgehen, dass gerade ein Direktbus verfügbar ist.

Oft einfacher: Zug über Salerno

Für viele Reisende ist die Kombination aus Bahn und Bus praktischer:

Neapel → Salerno mit dem Zug → SITA-Bus nach Amalfi

Der Vorteil ist das wesentlich größere Angebot an Zugverbindungen zwischen Neapel und Salerno. In Salerno steigt man in der Nähe des Bahnhofs in den SITA-Bus Richtung Vietri sul Mare, Cetara, Maiori, Minori und Amalfi um.

Die reguläre SITA-Linie 5120 verbindet diese Orte direkt miteinander.

Direkter Bus vom Flughafen Neapel nach Amalfi

Wer mit dem Flugzeug nach Kampanien kommt, hat noch eine weitere Möglichkeit. Das private Unternehmen Pintour bietet eine direkte Shuttle-Verbindung zwischen dem Flughafen Neapel-Capodichino und Amalfi an.

Das ist kein normaler SITA-Linienbus, sondern ein kommerzieller Shuttle-Service. Pintour führt 2026 weiterhin tägliche Verbindungen zwischen dem Flughafen Neapel und der Amalfiküste.

Der große Vorteil liegt auf der Hand: Wer mit Koffer am Flughafen ankommt, muss nicht zuerst in die Innenstadt von Neapel fahren, anschließend einen Zug nehmen und in Salerno noch einmal umsteigen.

Der Nachteil ist der höhere Preis gegenüber den sehr günstigen öffentlichen SITA-Bussen. Wer möglichst billig reisen möchte, sollte deshalb Zug und SITA vergleichen. Wer dagegen mit mehreren Koffern unterwegs ist oder möglichst wenig umsteigen möchte, kann mit dem direkten Flughafen-Shuttle wesentlich bequemer reisen.

Flughafen Neapel nach Amalfi:

Günstiger: öffentliche Verkehrsmittel über Neapel beziehungsweise Salerno.
Bequemer: direkter privater Flughafen-Shuttle nach Amalfi.

Wer mit mehreren großen Koffern reist, sollte nicht nur den Fahrpreis, sondern auch die Zahl der Umstiege berücksichtigen.

Lokale Busse innerhalb von Amalfi

Neben den großen SITA-Bussen gibt es in Amalfi auch lokale Minibusse. Für einen normalen Tagesbesucher, der am zentralen Busbahnhof ankommt und zum Dom beziehungsweise ins historische Zentrum läuft, sind sie meist nicht notwendig.

Interessant sind diese Verbindungen dagegen für Urlauber, deren Unterkunft in einem höher gelegenen Ortsteil von Amalfi liegt.

Das kommunale Verkehrsunternehmen Sistema Amalfi betreibt 2026 Minibusverbindungen unter anderem nach Pogerola, Vettica Bassa und Tovere. Im Sommer fahren die Minibusse täglich von Montag bis Sonntag; die Abfahrten verteilen sich auf morgens, nachmittags und teilweise den Abend beziehungsweise die Nacht.

Gerade bei einer Unterkunft oberhalb des Zentrums sollte man deshalb vor der Buchung prüfen, ob eine lokale Busverbindung in der Nähe hält. Die Entfernungen erscheinen auf der Karte teilweise gering, können wegen der starken Höhenunterschiede aber zu Fuß anstrengend sein.

Von Amalfi nach Positano: Bus oder Fähre?

Für die Strecke zwischen Amalfi und Positano hat man in der warmen Jahreszeit meist zwei interessante Möglichkeiten: SITA-Bus oder Fähre.

Der Bus ist erheblich günstiger und fährt über die berühmte Küstenstraße. Gerade diese Fahrt ist landschaftlich sehenswert. Im Hochsommer besteht allerdings das Risiko überfüllter Fahrzeuge und längerer Wartezeiten.

Die Fähre ist teurer, aber häufig angenehmer. Man steht nicht im Straßenstau und hat viel mehr Bewegungsfreiheit. Gleichzeitig bekommt man einen völlig anderen Blick auf Positano und die Steilküste.

Wer nur möglichst günstig fahren möchte, ist mit dem Bus besser bedient. Wer im Juli oder August an einer Haltestelle bereits einen oder mehrere volle Busse vorbeifahren gesehen hat, sollte die Fähren nach Positano als Alternative prüfen.

Von Amalfi nach Ravello: Bus ist meist die beste Wahl

Anders sieht es bei Ravello aus. Der Ort liegt hoch über dem Meer und besitzt keinen Fährhafen. Hier ist der Bus für Urlauber ohne eigenes Fahrzeug die wichtigste öffentliche Verbindung.

Die SITA-Linie zwischen Scala, Ravello und Amalfi wird 2026 als Linie 5110 geführt. Sie verbindet Amalfi direkt mit Ravello und weiteren Orten oberhalb der Küste.

Die Fahrt dauert ungefähr 25 bis 30 Minuten. Aufgrund der sehr niedrigen Fahrpreise ist der Bus für einen Tagesausflug nach Ravello normalerweise die naheliegende Wahl.

Mehr Details zu dieser Strecke findest du in unserem Artikel über die Busse nach Ravello.

Von Amalfi nach Salerno: Bus oder Fähre?

Auch zwischen Amalfi und Salerno kann sich ein Vergleich lohnen. Der SITA-Bus fährt über Atrani, Minori, Maiori, Cetara und Vietri sul Mare nach Salerno. Die Strecke gehört zum regulären Liniennetz und ist mit einem Fahrpreis von nur wenigen Euro sehr günstig. Die aktuelle Linie trägt die Nummer 5120.

Im Sommer gibt es zusätzlich Schiffsverbindungen. Wer anschließend am Bahnhof Salerno einen bestimmten Zug erreichen muss, sollte genügend Reserve einplanen. Auf der Küstenstraße kann Stau entstehen, und ein voller Bus kann unterwegs zusätzliche Probleme verursachen.

Informationen zu Salerno findest du in unserem Reiseführer über Salerno.

Busfahren mit Reisegepäck

Wer seinen Urlaubsort wechselt und mit großen Koffern unterwegs ist, hat es in den SITA-Überlandbussen grundsätzlich leichter als in kleinen Stadtbussen. Größeres Gepäck kann bei geeigneten Fahrzeugen im Gepäckraum unter dem Bus verstaut werden.

Für größere Gepäckstücke können zusätzliche Beförderungsbedingungen und Gebühren gelten. Ich würde deshalb beim Einsteigen kurz fragen, wo der Koffer verstaut werden soll und ob dafür ein zusätzliches Ticket notwendig ist.

Das ist besonders wichtig, wenn man nicht am Ausgangspunkt Amalfi, Sorrent oder Salerno einsteigt. Bei einem ohnehin überfüllten Bus sollte ein großer Koffer nicht unnötig den Einstiegsbereich blockieren.

Mit Kinderwagen an der Amalfiküste

Busfahren mit einem kleinen Kind ist möglich, aber in der Hochsaison nicht unbedingt angenehm. Ein Kinderwagen muss für die Fahrt zusammengeklappt werden und kann je nach Fahrzeug im Gepäckbereich verstaut werden.

In einem nahezu leeren Bus ist das relativ unkompliziert. In einem vollständig besetzten Sommerbus kann es dagegen schwierig werden: Kind tragen, Tasche festhalten, möglicherweise stehen und gleichzeitig darauf achten, rechtzeitig auszusteigen.

Für Familien mit kleinen Kindern kann deshalb auf Küstenstrecken wie Amalfi–Positano oder Amalfi–Maiori die Fähre angenehmer sein.

Busfahren mit Rollstuhl

Für Rollstuhlfahrer würde ich die normalen SITA-Überlandbusse an der Amalfiküste nicht als spontan verlässliches barrierefreies Verkehrsmittel einplanen.

Die Kombination aus Fahrzeugen mit unterschiedlicher Ausstattung, engen Haltestellen und extrem voller Besetzung im Sommer macht die Nutzung schwierig. Wer auf einen barrierefreien Einstieg angewiesen ist, sollte die konkrete Beförderungsmöglichkeit vorab klären und gegebenenfalls einen geeigneten Transfer organisieren.

Auch für Reisende, die schlecht stehen oder nur kurze Strecken gehen können, sollte man die Situation nicht unterschätzen. Wer am Startpunkt einsteigt, hat wenigstens bessere Chancen auf einen Sitzplatz.

Hunde: Bus oder Fähre?

Wer mit Hund reist, sollte sich die Beförderungsbedingungen vor dem Ausflug ansehen. Bei den Bussen gelten Vorgaben zur Tiermitnahme, und gerade bei stark ausgelasteten Fahrzeugen kann die Situation schwierig werden.

Auf den saisonalen Fährverbindungen ist die Mitnahme von Haustieren bei verschiedenen Gesellschaften ebenfalls möglich. Dort gelten je nach Betreiber Regeln zu Leine, Maulkorb, Transportbox und gegebenenfalls einem eigenen Ticket.

Für einen größeren Hund kann die Fähre auf geeigneten Strecken deshalb die angenehmere Möglichkeit sein. Allerdings sollte man die Regeln der konkreten Reederei vor dem Ticketkauf prüfen.

Fahrräder: Fähre häufig praktischer

Auch für Radfahrer ist die Fähre interessant. Die Fahrradmitnahme im SITA-Bus ist nicht mit einer normalen Stadtbusfahrt vergleichbar und hängt unter anderem vom Fahrzeug sowie vom vorhandenen Platz im Gepäckraum ab.

Auf verschiedenen Fähren können Fahrräder gegen Aufpreis mitgenommen werden. Wer beispielsweise nur einen Teil der sehr stark befahrenen Küstenstraße mit dem Fahrrad zurücklegen möchte, kann deshalb prüfen, ob sich eine Teilstrecke mit dem Schiff überbrücken lässt.

Lohnt sich ein Mietwagen statt des Busses?

Ein Mietwagen bietet natürlich maximale Flexibilität. An der Amalfiküste bringt er allerdings erhebliche Nachteile mit sich: enge Straßen, sehr dichter Verkehr und knappe beziehungsweise teure Parkmöglichkeiten.

Gerade für Amalfi und Positano ist ein Auto deshalb nicht automatisch die bequemere Lösung. Wer zentral wohnt und hauptsächlich die bekannten Küstenorte besuchen möchte, kann Bus und Fähre gut miteinander kombinieren.

Mehr zu diesem Thema findest du in unserem Artikel über Parken an der Amalfiküste.

Was ist die beste Strategie im Hochsommer?

Im Juli und August würde ich mich nicht ausschließlich auf ein einziges Verkehrsmittel festlegen. Die günstigste Strategie ist der SITA-Bus, aber bei starkem Andrang sollte man flexibel bleiben.

Wer morgens in Amalfi startet, hat am Busbahnhof bessere Chancen auf einen Platz als an einer Zwischenhaltestelle. Für die Rückfahrt sollte man genügend Zeit einplanen.

Ist der Bus bereits voll oder sind schon mehrere Fahrzeuge ohne Halt vorbeigefahren, lohnt sich ein Blick auf die nächsten Fähren. Das gilt vor allem zwischen Orten mit Hafen wie Amalfi, Positano, Maiori, Minori und Salerno.

Meine Empfehlung im Sommer:

Bus für günstige Fahrten und Ziele wie Ravello nutzen. Zwischen den Küstenorten zusätzlich die Fähren im Blick behalten. Bei einem wichtigen Termin niemals darauf vertrauen, dass man garantiert in den nächsten SITA-Bus einsteigen kann.

FAQ zu den Bussen nach Amalfi

Wie kommt man am günstigsten nach Amalfi?

Für viele Strecken ist der SITA-Bus die günstigste Möglichkeit. Fahrten von Amalfi nach Ravello, Positano, Sorrent oder Salerno kosten nur wenige Euro.

Gibt es einen direkten Bus von Neapel nach Amalfi?

Ja. SITA führt direkte Verbindungen zwischen Amalfi und Neapel. Dazu gehören die Linien 5020 und 5080, die unterschiedliche Strecken nehmen. Sie fahren allerdings wesentlich seltener als die wichtigsten Küstenlinien.

Gibt es einen direkten Bus vom Flughafen Neapel nach Amalfi?

Ja. Pintour bietet einen privaten Shuttle zwischen dem Flughafen Neapel-Capodichino und Amalfi beziehungsweise weiteren Orten an der Küste an. Der Service wird auch 2026 angeboten.

Muss man von Sorrent nach Salerno in Amalfi umsteigen?

Bei den normalen SITA-Küstenverbindungen ja. Amalfi ist der zentrale Umsteigepunkt zwischen der westlichen Strecke über Positano und Sorrent und der östlichen Strecke über Maiori, Cetara und Salerno.

Wo fahren die Busse in Amalfi ab?

Der zentrale Busbereich liegt direkt am Meer westlich des historischen Zentrums. Vom Dom läuft man ungefähr 5 bis 8 Minuten.

Wo fährt der Bus in Sorrent ab?

Die SITA-Busse Richtung Positano und Amalfi fahren im Bereich des Bahnhofs von Sorrent ab. Die Hauptlinie 5070 verbindet Sorrent über Meta, Positano, Praiano und weitere Orte mit Amalfi.

Wo fährt der Bus in Salerno ab?

Die Amalfi-Busse sind am Bahnhof von Salerno gut erreichbar. Von dort führt die Hauptverbindung über Vietri sul Mare, Cetara, Maiori und Minori nach Amalfi.

Wie oft fahren die Busse?

Auf den Hauptstrecken gibt es im Sommer tagsüber zahlreiche Verbindungen. Häufig liegen die Abstände grob zwischen 30 und 60 Minuten, allerdings gibt es keinen durchgehenden festen Takt. Die aktuellen Sommerfahrpläne der Hauptlinien sind 2026 bis Mitte September ausgewiesen.

Sind die Busse im Sommer voll?

Ja. Sie können sogar so voll sein, dass an Zwischenhaltestellen keine weiteren Fahrgäste aufgenommen werden. Im ungünstigen Fall betrifft das mehrere Busse hintereinander.

Kann ich im Bus ein Ticket kaufen?

Man sollte das Ticket grundsätzlich bereits vor dem Einsteigen besorgen. In Amalfi gibt es Tickets am Busbahnhof sowie in Verkaufsstellen wie Tabacchi. Digital kann man Fahrkarten unter anderem über die UnicoCampania-App kaufen.

Gibt es eine Tageskarte?

Ja. Für die Amalfiküste gibt es unter anderem das Ticket CostieraSITA. Nach den aktuellen SITA-Angaben ist es 24 Stunden ab der ersten Entwertung gültig und erlaubt unbegrenzte SITA-Fahrten in zahlreichen Orten der Amalfiküste sowie unter anderem in Salerno und Sorrent.

Da Einzelfahrscheine sehr günstig sind, lohnt sich ein solches Ticket vor allem dann, wenn man an einem Tag wirklich mehrere Fahrten plant.

Werden die Haltestellen angesagt?

Darauf sollte man sich nicht verlassen. Am einfachsten ist es, Google Maps auf dem Smartphone mitlaufen zu lassen und kurz vor dem Ziel die Haltewunschtaste zu drücken.

Muss man dem Bus winken?

Ja. An kleineren Haltestellen sollte man dem gewünschten Bus deutlich mit der Hand signalisieren, dass man einsteigen möchte. Ist der Bus vollständig besetzt, kann er trotzdem vorbeifahren.

Was ist besser: Bus oder Fähre?

Der Bus ist wesentlich günstiger und fährt auch zu Orten ohne Hafen wie Ravello. Die Fähre ist teurer, dafür im Sommer häufig komfortabler und unabhängig vom Straßenstau. Für viele Ausflüge ist eine Kombination aus beiden Verkehrsmitteln sinnvoll.

Fazit: Busfahren an der Amalfiküste

Die SITA-Busse sind trotz aller Probleme eine sehr gute Möglichkeit, die Amalfiküste ohne eigenes Auto zu erkunden. Die Fahrpreise sind niedrig, das Liniennetz verbindet fast alle wichtigen Orte und allein die Fahrt auf der berühmten Küstenstraße ist ein Erlebnis.

Besonders praktisch ist Amalfi als zentraler Busknoten. Von hier fahren Busse nach Positano und Sorrent, in Richtung Maiori und Salerno sowie hinauf nach Ravello und in weitere Orte.

Der große Schwachpunkt ist die Überfüllung im Sommer. Ein Bus kann so voll sein, dass an einer Zwischenhaltestelle niemand mehr einsteigen kann. Im ungünstigen Fall betrifft das mehrere Busse hintereinander. Wer einen Zug, eine Fähre oder einen Flug erreichen muss, sollte deshalb viel Reserve einplanen.

Auch der Ticketkauf erfordert etwas Vorbereitung: Den Fahrschein sollte man vor dem Einsteigen besorgen. In Amalfi ist das einfach, an kleinen Haltestellen können ein Tabacchi oder die UnicoCampania-App notwendig sein.

Wer flexibel bleibt, kommt trotzdem gut zurecht. Bus und Fähre ergänzen sich an der Amalfiküste sehr gut. Der Bus ist günstig und erreicht auch Bergorte wie Ravello. Die Fähre ist eine gute Alternative bei Stau, überfüllten Fahrzeugen oder für eine besonders angenehme Fahrt entlang der Küste.

Weitere Informationen findest du in unseren Artikeln über Amalfi, die Sehenswürdigkeiten in Amalfi, Fähren nach Amalfi, Positano und Ravello.

Amalfiküste ohne Stress entdecken

Wer sich im Sommer nicht auf volle Linienbusse verlassen möchte, findet auch organisierte Tagesausflüge, Bootstouren und Kombinationen verschiedener Küstenorte.

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>>>  Siehe auch:  Fähren Amalfi (alle Linien, Fahrpläne…)

Tagestouren Amalfiküste: Nicht jeder Tourist hat ein Auto, nicht jeder will auf der Küstenstraße an der Amalfiküste Auto fahren. Öffentliche Busse sind auch nicht Jedermanns Sache. Es gibt dutzende verschiede  Touren mit Bus oder Schiff. Eine sehr gute Übersicht über solche Tagesausflüge gibt es auf der deutschen Webseite Getyourguide: Link mehr Infos und Buchung

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